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Wohnungseigentümer und Verwalter – Scheidung ist möglich

Die Frage, ob Miete oder Wohnungseigentum in rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht sinnvoller ist, hat viele Aspekte. Wohnungseigentum hat sehr viele Haken und Ösen –  betroffene Käufer können manchmal in große rechtliche und finanzielle Kalamitäten geraten. In einem Punkt sind Wohnungseigentümer aber besser gestellt: Wohnungseigentümer können unter gewissen Voraussetzungen den Hausverwaltungsvertrag aufkündigen, was Mietern grundsätzlich nicht möglich ist. Das Wohnungseigentumsrecht sieht für Wohnungseigentümer verschiedene Möglichkeiten der Verwalterkündigung […]

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Mieterschutz im Wandel der Zeit – Vom Friedenszins zum MRG

Eine Geschichte der Mieterschutzbestimmungen im Überblick: Diese Darstellung umfasst eine Zusammenfassung von den aus Sicht des Mieterschutzverbandes größten Zäsuren im österreichischen Mietrecht vor 1917: keine nennenswerten Mieterschutzbestimmungen,ausschließliche Regelung von Miete und Pacht im ABGBDas ABGB kannte erst ab der dritten Teilnovelle 1916 zwei zwingende Vorschriften im  Bestandrecht (§ 1096 Abs 1 letzter Satz und §

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Richtwertmieten und Tarife seit 1994

Ab 1.4.2026 beträgt der aktuelle Richtwert für Wien 6,74 Euro/m². Verwaltungshonorar gemäß Mietrechtsgesetz 4,47 Euro/m² (2024 und 2025). Verwaltungshonorar für genossenschaftliche Mietwohnungen 195,60 Euro x verwaltete Wohnungen/Jahr Wasserbezugsgebühren in Wien:1. Jänner 2014 bis 31. Dezember 2016: 1,80 Euro1. Jänner 2017 bis 31. Dezember 2018: 1,86 Euro1. Jänner 2019 bis 31. Dezember 2021: 1,92 Euro1. Jänner

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Das Sperrsechserl

Lange vor Euro und Schilling, hat es auch andere Währungen bei uns gegeben. Heller, Kreuzer, Kronen… Damals wie heute gab es in Wien sogenannte Sperr(ver)ordnungen nach denen ein Haustor Abends – früher auch tagsüber – versperrt zu sein hatte. Unter dem Sperrsechserl verstand man jene sechs Kreuzer, die man an den Hausbesorger als Entgelt für dessen Aufsperrdienst bezahlen

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Schwerpunkte

Unsere Juristinnen und Juristen helfen Ihnen gerne in allen Fragen des Wohn- und Mietrechts. Die Wohnsituation ist in Österreich sehr unterschiedlich. Während im Burgenland drei Viertel der Wohnungen Eigenheime sind, ist die Eigennutzung in Wien die Ausnahme. Dominieren in Vorarlberg Neubauten, so ist Wien von einem höheren Althausbestand geprägt. Jede zwanzigste Mietwohnung ist substandard. Aus diesem Grund ist der Mieterschutzverband in Wien auf bestimmte Schwerpunkte spezialisiert – unsere Mitglieder werden aber ebenso in allen anderen Wohnbelangen beraten:

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Klauselentscheidung

Mit der im Jahr 2006 ergangenen „ersten Klauselentscheidung“ befreite der OGH Mieterinnen und Mieter von der knebelnden Mietvertragsgestaltung vieler Immobilienfirmen. Davor war es üblich, Mietverträge mit benachteiligenden und undurchsichtigen Vertragsklauseln zu überfüllen, und BewohnerInnen absurde Renovierungs- und Zahlungspflichten aufzuerlegen. Dies hatte zur Folge, dass MieterInnen ihre zu Beginn des Mietverhältnisses erlegten Kautionen schon mit der

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